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Monica Tomasi Quartett: „Capoeira“

Das Quartett der brasilianische Sängerin Monica Tomasi präsentiert mit großer musikalischer Selbstverständlichkeit, rhythmischer Kraft und harmonischer Raffinesse am 20. Juni im Rahmen des jährlichen Internationalen Capoeira Events im Kulturhaus ein Repertoire mit eigenen Kompositionen und Klassikern der brasilianischen Popularmusik. Zu hören sein werden Bossa Nova, Samba Jazz, Baião sowie Pop-Rock in Arrangements, die Tradition und Gegenwart miteinander verbinden. Es darf getanzt werden.

Ein besonderes Highlight im Programm ist das Stück „Capoeira, Bate Palma e dá rasteira“, das Monica Tomasi eigens für die Gruppe Capoeira Brasil Käfertal komponiert hat. Das Musikvideo hierzu wurde 2025 von Cris Gavazzoni im Kulturhaus aufgenommen. Der Song erzählt die Geschichte der Entstehung der Capoeira, einer von versklavten Afrikaner:innen entwickelten Kampfkunst, die sich zu einer bedeutenden afro-brasilianischen Kulturform und Ausdrucksweise Brasiliens entwickelt hat. Heute zählt Capoeira zum Weltkulturerbe und wird in vielen Ländern betrieben

Nach sieben Jahren in Deutschland kehrte Monica Tomasi 2025 nach Brasilien zurück und kommt nun für eine besondere Konzertreihe erneut nach Europa und natürlich ins Kulturhaus Käfertal.

Monica Tomasi (Gesang, Gitarre), Tobias Langguth (Gitarre),Carlos Abyazar (Bass), Cris Gavazzoni (Perkussion)

Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

5-TO-Play Meisterwerke der Jazzgeschichte

Die neue Formation um den Trompeter Prof. Stephan Zimmermann widmet sich Kompositionen, die auf dem berühmten New Yorker Jazzlabel Blue Note Records erschienen sind. 1939 von den deutsch-jüdischen Emigranten Alfred Lion und Max Margulis gegründet, war das Label zunächst auf die Aufnahme von traditionellem Jazz und Swing in kleinen Besetzungen spezialisiert. Ab etwa 1947 verlagerte sich der Fokus auf Modern Jazz. Der Name ist inspiriert von den „Blue Notes“ des Jazz und des Blues.

Auf dem Programm von 5-TO-Play stehen am 07.06. im Kulturhaus Meisterwerke der Jazzgeschichte die in den 50er und 60er Jahren auf dem Label erschienen sind. Eine Hommage, die den Geist von Blue Note Records ehrt und Jazzfans als auch Jazzneulinge gleichermaßen begeistert.

Alberto Menendez (Saxphon), Stephan Zimmermann (Trompete/Flügelhorn), Paul Janoschka (Piano), Dietmar Fuhr (bass), Holger Nesweda (Schlagzeug)

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

Stephan Zimmermann und die 3UnheimlichenVier – Groovy Interaction

Stephan Zimmermann, Professor für Jazz Trompete an der Hochschule für Musik Mannheim, bekannt vom Vienna Art Orchestra, dem United Jazz + Rock Ensemble 2nd Generation und vielen anderen internationalen Projekten kommt mit den 3UnheimlichenVier am 17. 05. zum KulturCafé im Kulturhaus Käfertal. Stephan ist ein virtuoser Solist, sicher einer der einflussreichsten Trompeter Deutschlands, und aus der hiesigen Jazzszene nicht mehr wegzudenken.

Regelmäßige gefeierte Gäste auf den Bühnen Deutschlands und Europas sind die Musiker der 3UnheimlichenVier – bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit namhaften KünstlerInnen wie Jiggs Whigham, Art Farmer, Peter Herbolzheimer und Silke Hauck.

Virtuose Spielfreude trifft spontane Improvisationen, gepaart mit subtilem Groove, der mitten ins Herz trifft.

Als Pianist verstärkt Peter Reiter, langjähriges Mitglied der HR-Big Band, das Ensemble. Er war u. a. mit Chaka Khan, Richard Bona, Tony Laktos und Heinz Sauer auf Tournee oder im Studio aktiv.

Gespielt werden selten gehörte Jazz-Latin-Pop-Songs u.a. von Miles Davis, Wayne Shorter, George Duke und Terence Blanchard – originell arrangiert und neu interpretiert.

Stephan Zimmermann (Trompete, Flügelhorn), Peter Reiter (Keyboards), Thomas Netzsch (Bass), Arno Pfunder (Schlagzeug)

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

Nocturne Ensemble – Romanze aus Jazz und Klassik

Klassik und Jazz sind eigentlich wie Geschwister, die sich fremd sind. Kommt es in der klassischen Musik auf die perfekte Ausführung der musikalischen Ideen des Komponisten an, so ist das Wesen des Jazz die Improvisation, die Neugier auf das musikalische Experiment, das Spiel mit der musikalischen Phantasie, die Überwindung von Grenzen.

 

Das „Nocturne Ensemble“ unter Leitung von Martin Simon schafft hier eine Liaison ohne Berührungsängste. Die dabei entstehende Musik legt mehr Wert auf das Verbindende als das Trennende und erzeugt dadurch Räume der Verbundenheit und der Freiheit. Durch die besondere Besetzung mit Vibrafon, Trompete, Gitarre und Kontrabass schafft das Ensemble einen Stil ganz eigener Interpretationen. Leise, zurückhaltend, im Arrangement sehr differenziert vermitteln es eine kammermusikalische Dichte. Das Programm verspricht ein breites Spektrum an Stilen und Epochen. Von Bach über Grieg, Mozart, Dvorak und Prokofjew bis zu Kennedy und Lundgaard als Vertreter der Moderne.

 

Claus Kiesselbach (Vibrafon), Johannes Stange (Trompete), Riaz Khabirpour (Gitarre), Martin Simon (Kontrabass)

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

Hamacher | Fadani | Rosskopf – Lieblingskomponist*innen

Cordula Hamacher – Saxophon, Mario Fadani – Kontrabass und Steffen Rosskopf – Gitarre spielen Werke ihrer Lieblingskomponisten, zu denen unter anderen Duke Ellington, zählt. Hunderte Kompositionen mit bezaubernden Melodien und ausgefeilten Harmonien schuf er mit Hilfe des genialen Arrangeurs Billy Strayhorn und seiner Musiker. Zusammen mit Eigenkompositionen haben die Drei ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das dem Publikum ein ausgesprochenes Vergnügen bereiten dürfte.

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

SAXOFONIA – Made for Music

Saxofon pur, mehr braucht es nicht. Vier Saxofone in den verschiedenen Stimmlagen erzeugen eine erstaunliche Klangvielfalt. Christoph Krzeslack legt mit dem Baritonsaxofon das Fundament für den Groove. Ralf Brinkmann , Carl Krämer und Freeman Robbins wechseln sich bei Thema und Begleitung ab. Das Markenzeichen des Quartetts sind die unverwechselbaren SAXOFONIA- Arrangements, die den Musikern quasi auf den Leib geschrieben sind.

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

Matthias Ockert Quintett – „Latin Jazz Guitar“

Lateinamerikanische Musik gehört neben Blues, Swing und Rock zu den grundlegenden musikalischen Einflüssen des Jazz. So haben auch zahlreiche Jazzgitarristen lateinamerikanische Elemente mit ihrem Instrument aufgegriffen und individuell erweitert. Das Quintett des Gitarristen Matthias Ockert interpretiert stilprägende Musik von Steve Khan, Bill Connors, Kenny Burrell, Jim Hall, Attila Zoller, Wes Montgomery, George Benson, Pat Metheny und Carlos Santana.
Besetzung: Matthias Ockert – Gitarre, Michael Quast – Klavier/Keys, Michael Heise – Bass, Kristof Körner – Drums, Michl Fischer – Percussion

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

Hamacher – Fadani – Rosskopf Lieblingskomponist*innen

Cordula Hamacher – Saxophon, Mario Fadani – Kontrabass und Steffen Rosskopf – Gitarre spielen Werke ihrer Lieblingskomponisten, zu denen unter anderen Duke Ellington, zählt. Hunderte Kompositionen mit bezaubernden Melodien und ausgefeilten Harmonien schuf er mit Hilfe des genialen Arrangeurs Billy Strayhorn und seiner Musiker. Zusammen mit Eigenkompositionen haben die Drei ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das dem Publikum ein ausgesprochenes Vergnügen bereiten dürfte.

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

HABERECHT4 – Essence and more

Das Modern-Jazz-Quartett um Kerstin Haberecht mit Andrey Shabashev (p), BastianWeinig (b) und Maximilian Hering (dr) widmet sich hauptsächlich den schnörkellosen Kompositionen der Altsaxofonistin. Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder übersetzt sie in ihren Stücken prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre eigene musikalische Sprache. Unterstützt wird sie hierbei von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschiedenen Charakteren maßgeblich den Gesamtklang von HABERECHT4 beeinflusst.

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR

1930s revisited – Schönborn/Prandl Quartett

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehren zwei Protagonisten der regionalen Jazzszene zurück auf die Bühne des Kulturcafés: Olaf Schönborn und Daniel Prandl . Dieses Mal widmen sie sich der Musik der 1930er Jahre – einer Zeit, in der Swing und Broadway-Klänge die Welt verzauberten. Mit feinem Gespür haben sich die beiden durch unzählige Aufnahmen dieses Jahrzehnts gehört und bringen nun bekannte Klassiker ebenso wie vergessene musikalische Schätze und deren Geschichten ins Kulturhaus Käfertal. Unterstützt werden sie dabei von Shana Moehrke am Kontrabass und Jakob Dinnebier am Schlagzeug – ein Quartett, das den authentischen Sound jener Ära lebendig werden lässt: mal elegant, mal mitreißend, immer voller Spielfreude. Ein Abend zwischen Nostalgie und zeitloser Frische!
Grafik Credits: Freepik

Einlass ab 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 EUR